Finse

Eines der bekanntesten Erlebnisse, die man in Norwegen machen kann, ist eine Bahnfahrt zwischen Oslo und Bergen.
Dabei durchfährt der Zug allerhand sehenswerte Landschaften, die man zum Teil nur zu Fuß oder eben mit dem Zug erreichen kann.

Einer dieser Orte ist Finse mit Nordeuropas höchstgelegenem Bahnhof.
Und so machten wir uns heute daran zumindest einen Teil der Bahnstrecke zu fahren und setzten uns in den Zug von Geilo nach Finse.
Finse ist ein spannender Ort, denn man erreicht ihn nur zu Fuß oder mit dem Zug, und so kann man von hier direkt zu spannenden Wanderungen in die menschenleere und weglose arktischen Wüste aufbrechen. Wir machten eine Wanderung zu einem Gletscher, der wirklich majestätisch aus der Landschaft sticht. Auch diese Wanderung ist wieder sehr anspruchsvoll, gibt es doch keine Wege und nur Steinhaufen, die in der baumlosen Landschaft für Orientierung sorgen.

Nachdem wir mit dem Zug zurück nach Geilo gefahren sind, verließen wir die Stadt, um in der Natur zu übernachten. Wir fanden einen wunderbaren Platz mitten im Wald mit Blick auf einen See und einer großen Terasse mit Feuerstelle für uns allein. Man soll hier auch Wildtiere, wie Elche, sehen können…

Geilo

Nachdem der Tag gestern lang und anstrengend war, ließen wir es heute ruhig angehen.
Wir starteten mit einem Bummel in dem kleinen Touristenort Odda und fuhren später bis in den Ort Geilo.
Unterwegs stoppten wir mehrfach in kleinen Orten und schauten uns ein wenig um.
Highlight des Tages war der Vøringsfossen, ein beeindruckender Wasserfall, der sich in ein schönes Tal ergießt. Dort haben wir einen Spaziergang unternommen und die beeindruckenden Ausblicke genossen.
Die Nacht verbringen wir in Geilo, einem Touristenzentrum in den Bergen, im Sommer kann man hier toll Mountainbiken und im Winter Ski fahren.

Trolltunga

Heute die richtigen Worte zu finden, ist gar nicht so einfach… Aber von vorn…

Um 04:50 Uhr klingelte heute bereits der Wecker, da wir den ersten Shuttle Bus zum Start unserer Wanderung gebucht hatten. Mit uns im Bus nur ein weiterer Fahrgast, es ging zum Parkplatz (den wir mit unserem Camper leider nicht befahren durften) und von dort auf eine echt anstrengende und schwere Wanderung.

Gleich zu Beginn legten wir auf den ersten 4 km ca 600 Höhenmeter zurück. Auf weiteren 10 km ging es immer wieder auf und ab sowie über kleinere und größere Felsen bis wir unser Ziel die Trolltunga erreichten. Hierfür reicht ein Wort: atemberaubend! Die Bilder haben nicht zu viel versprochen, eine Felszunge mit einem spektakulären Blick auf einen See, wenn man sich auf die Zunge traut. 😉 Wir hatten Glück und das frühe Aufstehen hat sich gelohnt – ohne Wartezeit konnten wir uns auf die Zunge wagen, zudem hatten wir bestes Wetter – strahlender Sonnenschein begleitete uns den gesamten Tag. Das hat sich wirklich gelohnt.

Zurück ging es den gleichen Weg bis wir nach insgesamt 27 km, über 800 zurückgelegten Höhenmetern und knapp 10 Stunden Wanderung wieder im Bus saßen.

Valle – Update Tag 2

Heute ging es endlich nach Norwegen.
Mit der schnellen Fähre fuhren wir in gut zwei Stunden von Dänemark nach Norwegen.
Schon ein bisschen aufregend mit einem großen Camper in so eine Fähre… Ausweis hier, Coronapass da, zweimal scannen und fertig ist die Einreise. Dauerte nicht mal 10 Minuten.


Norwegen begrüsste uns mit Sonnenschein und 23° und so genießen wir die Fahrt entlang des Setesdalen immer am Fluss entlang, mit Blick auf die Berge rechts und links des Tals.
Den Abend verbrachten wir dann am Fluss in der Sonne sitzend vor dem Camper.
Morgen wollen wir einen Klettersteig erklimmen.

Update – Tag 2

Ein sehr abenteuerlicher und spannender
Tag geht zu Ende. Heute haben wir eine tolle Klettertour unternommen – eigentlich einen Klettersteig, jedoch mit sehr viel Kontakt zum Felsen. Über etwa 500 Höhenmeter ging es hinauf
mit immer wieder atemberaubenden Blicken in das Tal.

Der weitere Weg führte uns mit dem Camper über eine Hochebene mit schönen Seen entlang der Straße und wunderbar herbstlichen Farben…

Morgen ist bereits ein besonderes Highlight geplant, dafür klingelt der Wecker schon sehr früh. Wir sind schon sehr gespannt.

Hirtshals

Heute ging es also los auf den langersehnten Trip nach Norwegen.
Gernauer gesagt, starteten wir gestern Abend und übernachteten nach kurzer Fahrt auf einem Stellplatz beim Vogelpark Walsrode.

Heute ging es dann auf in den Norden Dänemarks bis nach Hirtshals, denn von hier startet morgen früh unsere Fähre nach Norwegen.

Wir hatten eine lange Stecke zu fahren, deshalb machten wir unterwegs auch keinen Halt. Wir übernachten hier auf einem schönen Campingplatz direkt am Meer und mit toller Sicht auf das Meer. Bis auf einen kleinen Spaziergang am Strand und einer warmen Dusche ist aber nichts mehr passiert.

Morgen melden mir uns dann also aus Norwegen, bleibt neugierig.

Sächsische Schweiz – Zschirnsteine

Auch an unserem letzten Tag in der Sächsischen Schweiz machten wir eine sehr schöne Wanderung, so ging es auf den Kleinen und Großen Zschirnstein.

Der Große Zschirnstein ist der höchste Berg der Sächsischen Schweiz, dem deutschen Teil des Elbsandsteingebirges.

Durch schönen Wald hindurch führte uns unser Weg hin zu atemberaubenden Ausblicken.

Auch dieses Mal wird es nicht unser letzter Besuch in dieser landschaftlich schönen Gegend gewesen sein.

Wir freuen uns schon auf unseren nächsten Besuch.

Sächsische Schweiz – Bielatal

Heute ging es in das schöne Bielatal.

Wir hatten uns vorgenommen heute das gesamte Bielatal auf einer Tageswanderung kennen zu lernen.

Los ging es ganz früh, wir wanderten zwischen Felsen auf einer Seite des Tals entlang immer wieder auf und ab. Von den verschiedenen Felsnadeln gab es immer wieder tolle Ausblicke und zwischendurch wechselten sich mit riesigen Farnen bewachsenen Pfade mit bemosten steinernen Treppen ab.

Direkt an der tschechischen Grenze (leider konnten wir wegen der aktuellen Einreiseregeln nicht einfach rüber) machten wir Kehrt, wanderten einen Stück an der Grenze entlang, um dann auf der anderen Seite des Tals den Rückweg anzutreten.

Auch hier bot sich ein ähnliches Bild mit beeindrucken Felsen und verschlungenen Pfaden. Besonders beeindruckend fanden wir die Felswelten der Herkulessäulen.

Neben den Felsen gab es auch noch einige abenteuerliche Höhlen zu erkunden, denn man musste sich schon sehr klein machen, um in ihnen voran zu kommen.

Nach über 9 Stunden und mehr als 20 Kilometern erreichten wir unseren Ausgangspunkt und genossen den Abend bei Livemusik und einem wunderbaren Blick über die Dächer der Stadt auf dem Schloss Pirna.

Sächsische Schweiz – Klettern

Bereits im Herbst letzten Jahres haben wir die Sächsische Schweiz besucht und waren von der Landschaft beeindruckt. So haben wir uns recht spontan für einen Wochenend-Ausflug hierher entschieden, um dieses mal auch zu klettern.

Nachdem wir heute Vormittag noch aus unserer Ferienwohnung gearbeitet haben, ging es direkt nach Feierabend in das schöne Elbsandsteingebirge zum Klettern. Im Gegensatz zu dem Klettersteig in der Schweiz war hier die Herausforderung weniger in der Höhe als vielmehr in der Schwierigkeit der Kletterstiegen.

Als erstes erkletterten wir die Affensteine über die Hentzschelstiege, hinab ging es über die Wilde Hölle, erneut hinauf über die Zwillingsstiege und dann wieder hinab über die Wilde Hölle. Unterwegs gab es immer wieder herrliche Ausblicke, die wir sehr genossen haben.

Schweiz – Schatzalm

Der heutige Tag war ja gar nicht eingeplant, sondern wurde uns quasi vom Vermieter geschenkt, also hatten wir für heute keine konkreten Pläne. Da wir die letzten Tage viel unterwegs waren, kam heute keine längere Wanderung in Frage…

Wir gingen es also entspannt an.
Morgens bummelten wir durch ein Outlet, denn in der Schweiz gibt es einige coole Outdoormarken.
Anschließend ging es ins nahegelegene Davos und dort auf die Schatzalm. Hier gibt es einen schönen alpinen Garten und viele weite Blicke ins Land. Wir genossen das weiterhin schöne Wetter und kehrten in einer Alm ein, ehe wir hinab in den Ort stiegen und noch einige Zeit am Davoser See relaxten.

Morgen geht es dann wirklich nach Hause. Vielen Dank fürs Lesen und Kommentieren.
Bleibt interessiert, denn im September geht es weiter…

Reiseblog von Nono und Nici