Limmen National Park – Tag 2

Es ging wie immer früh los, gegen 6:30 Uhr klingelte der Wecker und die Sonne ging bald darauf auf. Schnell Frühstücken und Duschen und dann den Limmen NP erkunden.

Das Highlight das Tages war eine anspruchsvolle Offroadpiste an deren Ende ein paar interessante Felsformationen (Lost Citys) warteten.

Für diese Tour muss man sich beim Ranger melden, bekommt einen Code für ein Zahlenschloss, um das Tor am Anfang der Strecke zu öffnen und muss sich in ein Logbuch ein -und anschließend wieder austragen.
Anhand des Logbuchs sehen wir, dass wir dieses Jahr gerade erst das 5. (!) Auto sind, das diese Strecke fährt.

Die Jeepspur windet sich von Anfang an über holpriges Gelände und die Strecke ist so stark bewachsen, dass man oft den Weg kaum sehen kann, dazu unzählige Flussdurchfahrten und einige Passagen mit tiefem Sand. Kurzum für Fahrzeug und Fahrer eine echte Herausforderung. Nach ca. 4 Stunden kehren wir von dem ca. 30 km langen Offroadabenteuer zurück und sind zufrieden, denn abgesehen von unzähligen Kratzern und einem abgerissenen Kühlschrank scheint soweit alles heil geblieben zu sein.

Die Fahrt ansich lief zwar ohne große Probleme, jedoch blieben wir einmal im Tiefsand hängen und hatten Mühe uns wieder raus zu wühlen. In diesen Momenten steigt der Adrenalinspiegel schonmal kurzzeitig an, wenn man im Hinterkopft hat, wie wenig Menschen hier am Tag vorbei kommen…

Die Felsformationen der Lost Citys waren dann wirklich beeindruckend, zumal spannend, wenn man sich auch hier wieder überlegt wie wenig Leute hier her kommen und dass es überhaupt erst ein paar Jahre möglich ist, diesen Ort zu besuchen.

Weiter ging es dann noch an einen Felsenpool zum Baden, genau das richtige nach so einer Tour. Und das Beste, hier waren wir sogar ganz alleine. Die Nacht verbrigen wir ein Stückchen weiter in einem kleinen Buschcamp an einer weiteren Lost City Felsformation, die wir morgen bei Sonnenaufgang erwandern wollen.

Ein Gedanke zu „Limmen National Park – Tag 2“

  1. Oh man, wenn man das so liest bin zumindest ich irgendwie froh dass wir immer erst im Nachhinein eure Berichte bekommen und wissen dass alles gut ausgegangen ist 😉
    Mir scheint als wäre eure Reise diesmal noch um einiges abenteuerlicher als die Reisen zuvor und das macht echt Spaß euch dabei ein bisschen zu begleiten. Da steigt auch hier im Zug mal ein bisschen der Adrenalinspiegel.
    Und was ist schon so ein abgerissener Kühlschrank 😛

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