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Diesdorf

Eigentlich hatten wir heute keinen Beitrag mehr geplant, allerdings wollen wir euch doch noch von dem Besuch in Diesdorf berichten. Diesdorf ist ein kleines Dörfchen in der Altmark, wir haben auf einem ruhigen kostenlosen Stellplatz mitten im Ort übernachtet. Morgens gab es das einzige Mal frische Brötchen vom Bäcker.😋 Danach besuchten wir das Museumsdorf. Hier wurden über einen Zeitraum von ca. 100 Jahren alte Häuser vom 17. – 20. Jahrhundert aus verschiedenen Orten umgesiedelt. Wir waren heute die ersten Besucher und bekamen eine kleine persönliche Führung von einer sehr netten Dame mit vielen schönen Anekdoten. Hier finden auch regelmäßig Veranstaltungen statt, der Weihnachtsmarkt soll sehr schön sein und vor allem Selbstgemachtes anbieten. Wir können uns das sehr gut vorstellen und werden diesen bestimmt mal besuchen. Dieses Museumsdorf können wir euch sehr empfehlen.

Wernigerode

4 Wochen – eigentlich klingt das nach einer ziemlich langen Zeit. Wenn es sich dabei jedoch um Urlaub handelt, kann diese Zeit ganz schön rasen… Wir haben unseren Urlaub nochmal in ein paar Zahlen und Fakten gepackt:

– Ohne An und Abreisetag waren wir 25 Tage in Norwegen
– Wir haben uns nur im Südwesten aufgehalten
– Wenn wir den Camper Montag früh abgeben, werden wir über 5.500 Kilometer gefahren sein
– Wir sind insgesamt um die 250km gewandert bzw. geklettert und haben dabei grob an die 8.000 Höhenmeter überwunden

Die letzte Nacht verbringen wir auf einem kostenlosen Stellplatz in Diesdorf, einem kleinen Dorf, in dem wir morgen früh noch das Freilichtmuseuum besuchen wollen und dann geht es nach Hause – Wohnmobil aufräumen und saubermachen, Montag früh abgeben und dann wieder arbeiten…

Wir freuen uns, dass ihr unsere Reise wieder auf unserem Blog verfolgt habt. Vielen Dank für die vielen Kommentare. 🤗

Bis zu unserem nächsten Abenteuer! 🥰

Kristiansand

An unserem letzten Tag in Norwegen machen wir eine kleine Wanderung bei Skrelia. Einige kleine Seen eingerahmt in lieblicher Landschaft – leider total verregnet… 😕 Teilweise glichen die Wanderwege eher kleinen Bächen (siehe Bild 1) ☺️ Trotzdem hat uns die Wanderung sehr gut gefallen.

Morgen fährt unsere Fähre bereits um 08:30 Uhr, daher sind wir bereits heute nach Kristiansand gefahren und übernachten relativ nah am Hafen, nicht besonders schön, dafür ganz praktisch. So haben wir uns wieder E-Scooter gemietet und sind zum Abendessen in die Innenstadt gefahren.

Morgen haben wir eine ziemlich lange Fahrt geplant, werden jedoch in Deutschland nochmal übernachten, bevor wir nach Hause fahren. Schaut also morgen gerne nochmal vorbei – es wird wieder eine Zusammenfassung unserer Reise geben.

Flekkefjord

Nach vielen Wanderungen, bei denen vor allem das Ziel ein Highlight versprach, machten wir heute eine Wanderung, die in erster Linie einen sehenswerten Weg bot. Ca. 10 km wanderten wir durch wirklich schöne Landschaft: über abenteuerliche Brücken aus Stein oder Metall, über schöne Wiesen mit Schafen und felsige Abschnitte mit tollen Ausblicken, durch märchenhafte bemooste Wälder, entlang von Flüssen und häufig mit einem Blick auf einen wunderschönen See.

Wie ihr auf den Bildern sehen könnt, ist es hier ganz normal auch die Schafweiden zu überqueren und so kommt auch mal das ein oder andere neugierige Schaf etwas näher. Aus diesem Grund müssen unsere Wanderschuhe die Nacht auch mal im „Kofferraum“ des Campers verbringen… 🤭

Die Nacht verbringen wir am südlichsten Punkt unserer Reise, der zugleich auch der südlichste Punkt des norwegischen Festlandes ist.

Nicht vorenthalten wollen wir euch zudem, dass wir wie versprochen auch eine Rezept-Idee nachgekocht haben… Und zwar haben wir uns für das Gewinner-Gericht entschieden. Sehr lecker! 😊

Kjeragbolten

Was für ein Tag. 🥰

So ziemlich zum Ende unserer Reise freuten wir uns heute nochmal auf ein Highlight. Bereits früh am Morgen machten wir uns auf den Weg zum Kjeragbolten, einem Monolith, der zwischen zwei ca. 1.000 Meter hohen Felswänden eingeklemmt ist. Eine für uns mittelschwere Tour führte uns über etwa 500 Höhenmeter durch wahnsinnig schöne Natur bis hinauf zum Kjerag, einem Felsen hoch über dem Lysefjord.

Dort angekommen, machten wir uns als erstes auf den Weg zum eingeklemmten Stein, den wir natürlich hofften wieder für uns alleine genießen zu können – haben wir doch im Internet gelesen, dass viele Wanderer hier für ein Foto Schlange stehen. Dank der frühen Uhrzeit war alles ganz entspannt, nur wir und ein weiteres Päarchen waren bei dem Naturschauspiel und so konnten wir nicht nur uns gegenseitig bei dem wagemutigen Abenteuer fotografieren sondern ebenfalls ein Bild von uns beiden machen lassen.

Sicher ist dieses Abenteuer nichts für schwache Nerven oder Menschen mit Höhenangst, aber wir konnten uns den Schritt auf den Monoliten nicht nehmen lassen und genossen die Aussicht auf den Lysefjord.

Bevor wir uns auf den Rückweg machten, legten wir noch ein Picknick auf dem Kjerag ein und genossen die Sonnenstrahlen.

Månafossen

Auch heute war das Wetter nicht besonders gut vorausgesagt, also starteten wir wieder rechtzeitig, um vor dem Regen wieder im Auto zu sitzen und eine längere Fahrstrecke zu absolvieren.

Unser heutiges Tagesprogramm bestand aus einer Klettertour, die von unten noch ziemlich einfach aussah. Bereits nach kurzer Zeit mussten wir unsere Erwartungen jedoch anpassen: Nach dem vielen Regen der letzten Tage war der Klettersteig tatsächlich ziemlich rutschig und enthielt zudem echt schwierige Passagen in nicht zu unterschätzender Höhe… Aber nun, einmal unterwegs gibt es beim Klettersteig kein zurück und am Ende waren wir zufrieden unseren 1. Klettersteig in der Kategorie B/C absolviert zu haben (bisher sind wir maximal A/B geklettert). Als Belohnung erwartete uns am Ziel des Klettersteiges ein schöner Wasserfall.

Danach sind wir immer an Fjorden und Seen entlang zu unserem heutigen Zielort gefahren. Die letzten 6 km hatten es in sich: 27 sehr enge Kehren führten uns über 800 Höhenmeter hinunter nach Lysebotn, einem kleinen Dörfchen direkt am Fjord. Morgen wartet dann unsere letzte spektakuläre Wanderung auf uns, wir freuen uns schon darauf.

Unterwegs haben wir durch Zufall noch einen Stopp an einem richtig schönen Laden gemacht, der viele selbstgemachte Produkte angeboten hat. Diesen Laden haben wir direkt für den Einkauf des Gewinnspiel-Geschenks genutzt. Wer das Gewinnspiel gewonnen hat, haben wir ausgelost. Ihr findet den Gewinner in dem aktualisierten Gewinnspiel-Beitrag.

 

Norwegen – Rätsel / Gewinnspiel

Update: Vielen Dank an euch für die tollen Ideen, um unsere Campingküche mit neuen Rezepten zu erweitern. Wir finden wirklich alle Rezepte klingen richtig lecker und freuen uns schon darauf eure Ideen nachzukochen. 🤗 Da wir dieses Mal kein echtes Rätsel gemacht haben, haben wir uns vorgenommen den Gewinner auszulosen. In der folgenden Galerie seht ihr das Ergebnis des Zufallsgenerators im Bild festgehalten… Wir freuen uns schon dem Gewinner unser Mitbringsel überreichen zu dürfen – in diesem Jahr hat gewonnen: Bella. Herzlichen Glückwunsch! 😊

Wie angekündigt, starten wir heute unser Rätsel… Dieses Mal haben wir uns allerdings ein etwas anderes „Rätsel“ ausgedacht. Wenn wir im Camper unterwegs sind, versorgen wir uns natürlich überwiegend selbst. Fast jeden Abend wird etwas anderes gekocht. Im Laufe der Zeit haben wir das ein oder andere Rezept für uns gefunden, das im Camper natürlich möglichst einfach sein sollte. In diesem Jahr haben wir folgende Aufgabe für euch:

Schickt uns eure Rezept-Ideen für unseren Campingurlaub.

Beachtet dabei:
– möglichst kurze Garzeit (unser Gas im Camper ist begrenzt)
– einfache Zutaten (die man in jedem Supermarkt kaufen kann)
– natürlich soll es lecker sein

Unseren Favoriten werden wir am Ende des Urlaubs nachkochen. Den Gewinner werden wir jedoch per Zufallsgenerator küren.

Los gehts: Wir sind sehr gespannt und freuen uns auf eure Ideen, die hoffentlich unsere Camping-Küche auch in Zukunft erweitern.

Zu gewinnen gibt es wieder ein kleines Mitbringsel aus Norwegen. Einsendeschluss eurer Rezepte ist der 01.10.2021.
Postet eure Ideen einfach als Kommentar zu diesem Beitrag.

Preikestolen

Preikestolen – ein weiterer spektakulärer Aussichtspunkt, an dem ein Foto gemacht werden kann mit dem später die Freunde oder die Follower auf Instagram und Co beeindruckt werden können, wenn sie denn Online sind… 😅

Preikestolen ist ein Felsen, von dem aus man eine wunderbare Weitsicht über einen Fjord genießen kann. Das Besondere: Von diesem Felsen geht es über 600 Meter senkrecht nach unten. Damit das auch richtig Spaß macht, gibt es keinen Zaun, kein Gitter oder sonstige Absperrungen, jeder ist halt für sich selbst verantwortlich.

Das man aber wirklich vorsichtig sein muss, zeigen einige Todesfälle.

Diesen Ort wollen natürlich viele Menschen besuchen, so steht z.b. im Reiseführer, dass man für den Aufstieg 2-4 Stunden braucht, je nachdem wie viele Menschen vor einem sind und es soll an einigen Tagen so voll werden, dass die Polizei anrücken muss, um für Ordnung und Sicherheit zu sorgen.

Folglich müssen wir uns also wieder etwas einfallen lassen, wenn wir ihn möglichst für uns allein haben wollen. 😏

Also suchten wir uns einen Tag aus an dem es, abgesehen von 4 Stunden dauerhaft stark regnen soll und wovon eine Stunde noch vor Sonnenaufgang ist.

Also geht es wieder sehr früh los, aber wir machen alles richtig, denn nach 20 Minuten hört es auf zu regnen und als wir oben ankommen, scheint sogar ab und an die Sonne durch die Wolken und wir teilen diesen Ort mit genau 0 anderen Menschen. Einfach perfekt.

Wir machen etliche Fotos, wollen euch ja beeindrucken und neidisch machen… 😉

Und machen noch ein kleines Picknick, ehe wir nach über 30 Minuten den Rückweg antreten und übrigens ist immer noch niemand anderes hier…

Kurz bevor wir den inzwischen vollen Parkpaltz erreichen, fängt es wieder an zu regnen.

Wir freuen uns über den schönen Ausflug und entspannen allein im Basecamp am Kamin.

Stavanger

Es ist noch dunkel, als wir von Regen und Sturm geweckt werden.
Weil das den Rest des Tages hier in der Gegend nicht anders aussehen soll, entschließen wir uns heute eine längere Strecke zu fahren.
Wir nehmen zuerst die Strasse 520, eine dieser schmalen Touristenstraßen durch das Gebirge. Es gibt wieder sehr schöne Landschaften und unzählige Wasserfälle zu sehen.

Das Ziel des Tages ist Stavanger, die dritte nennenswerte Stadt auf unserer Reise. Wir beschließen wieder E-Scooter zu mieten, um in kurzer Zeit sehr viel von der Stadt sehen zu können.
Stavanger liegt auch wieder am Wasser, hat etwas über 130.000 Einwohner und zeigt sich heute bei sonnigem Wetter und angenehmen Temperaturen.
Stavanger gefällt uns von den besuchten Städten in Norwegen am Besten. Die Stadt verbindet alte und neue Gebäude. Es gibt sehr schicke Straßenzüge und sehr hippe bzw. sehr bunte Gassen. Überall finden sich individuelle Läden und einladende Pubs bzw. Restaurants.
Wir entdecken zuerst das Viertel am Hafen mit vielen kleinen Gassen, gemütlichen Läden, jungen Menschen und bunten Häuserfassaden und verbringen dann noch eine Weile in der Altstadt. Hier befinden sich in einem gesamten Stadtviertel unzählige alte, weisse Holzhäuser in verschlungenen Gassen und wollen entdeckt werden.
Das ist eine echte Empfehlung.

Die Nacht verbringen wir ausserhalb der Stadt nahe des Preikestolen, denn dort starten wir morgen früh eine Wanderung zu einem weiteren Norwegen Highlight.

Folgefonna-Nationalpark Teil 2

Tagesziel war der Buarbreen Gletscher im Folgefonna Nationalpark.
Hier haben wir erneut eine anspruchsvolle Wanderung durch ein schönes Tal, immer an einem Fluss entlang bzw. hinauf bis zum Gletscher unternommen.
Bei Wanderungen in Norwegen braucht man eigentlich immer, selbst wenn sie nicht als schwer eingestuft sind, neben den Beinen auch seine Arme und so war es auch hier wieder nötig den ein oder anderen Felsen zu erklettern.

Auf dem Weg hierher gab es heute auch direkt an der Strasse viele Wasserfälle zu sehen, wie den einen beispielhaft auf dem Bild.
Wir bleiben eine Nacht hier, am Anfang des Tals mit einem wunderschönen Blick ins Tal.

Morgen bricht dann die letzte von vier Wochen an.