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Flekkefjord

Nach vielen Wanderungen, bei denen vor allem das Ziel ein Highlight versprach, machten wir heute eine Wanderung, die in erster Linie einen sehenswerten Weg bot. Ca. 10 km wanderten wir durch wirklich schöne Landschaft: über abenteuerliche Brücken aus Stein oder Metall, über schöne Wiesen mit Schafen und felsige Abschnitte mit tollen Ausblicken, durch märchenhafte bemooste Wälder, entlang von Flüssen und häufig mit einem Blick auf einen wunderschönen See.

Wie ihr auf den Bildern sehen könnt, ist es hier ganz normal auch die Schafweiden zu überqueren und so kommt auch mal das ein oder andere neugierige Schaf etwas näher. Aus diesem Grund müssen unsere Wanderschuhe die Nacht auch mal im „Kofferraum“ des Campers verbringen… 🤭

Die Nacht verbringen wir am südlichsten Punkt unserer Reise, der zugleich auch der südlichste Punkt des norwegischen Festlandes ist.

Nicht vorenthalten wollen wir euch zudem, dass wir wie versprochen auch eine Rezept-Idee nachgekocht haben… Und zwar haben wir uns für das Gewinner-Gericht entschieden. Sehr lecker! 😊

Kjeragbolten

Was für ein Tag. 🥰

So ziemlich zum Ende unserer Reise freuten wir uns heute nochmal auf ein Highlight. Bereits früh am Morgen machten wir uns auf den Weg zum Kjeragbolten, einem Monolith, der zwischen zwei ca. 1.000 Meter hohen Felswänden eingeklemmt ist. Eine für uns mittelschwere Tour führte uns über etwa 500 Höhenmeter durch wahnsinnig schöne Natur bis hinauf zum Kjerag, einem Felsen hoch über dem Lysefjord.

Dort angekommen, machten wir uns als erstes auf den Weg zum eingeklemmten Stein, den wir natürlich hofften wieder für uns alleine genießen zu können – haben wir doch im Internet gelesen, dass viele Wanderer hier für ein Foto Schlange stehen. Dank der frühen Uhrzeit war alles ganz entspannt, nur wir und ein weiteres Päarchen waren bei dem Naturschauspiel und so konnten wir nicht nur uns gegenseitig bei dem wagemutigen Abenteuer fotografieren sondern ebenfalls ein Bild von uns beiden machen lassen.

Sicher ist dieses Abenteuer nichts für schwache Nerven oder Menschen mit Höhenangst, aber wir konnten uns den Schritt auf den Monoliten nicht nehmen lassen und genossen die Aussicht auf den Lysefjord.

Bevor wir uns auf den Rückweg machten, legten wir noch ein Picknick auf dem Kjerag ein und genossen die Sonnenstrahlen.

Månafossen

Auch heute war das Wetter nicht besonders gut vorausgesagt, also starteten wir wieder rechtzeitig, um vor dem Regen wieder im Auto zu sitzen und eine längere Fahrstrecke zu absolvieren.

Unser heutiges Tagesprogramm bestand aus einer Klettertour, die von unten noch ziemlich einfach aussah. Bereits nach kurzer Zeit mussten wir unsere Erwartungen jedoch anpassen: Nach dem vielen Regen der letzten Tage war der Klettersteig tatsächlich ziemlich rutschig und enthielt zudem echt schwierige Passagen in nicht zu unterschätzender Höhe… Aber nun, einmal unterwegs gibt es beim Klettersteig kein zurück und am Ende waren wir zufrieden unseren 1. Klettersteig in der Kategorie B/C absolviert zu haben (bisher sind wir maximal A/B geklettert). Als Belohnung erwartete uns am Ziel des Klettersteiges ein schöner Wasserfall.

Danach sind wir immer an Fjorden und Seen entlang zu unserem heutigen Zielort gefahren. Die letzten 6 km hatten es in sich: 27 sehr enge Kehren führten uns über 800 Höhenmeter hinunter nach Lysebotn, einem kleinen Dörfchen direkt am Fjord. Morgen wartet dann unsere letzte spektakuläre Wanderung auf uns, wir freuen uns schon darauf.

Unterwegs haben wir durch Zufall noch einen Stopp an einem richtig schönen Laden gemacht, der viele selbstgemachte Produkte angeboten hat. Diesen Laden haben wir direkt für den Einkauf des Gewinnspiel-Geschenks genutzt. Wer das Gewinnspiel gewonnen hat, haben wir ausgelost. Ihr findet den Gewinner in dem aktualisierten Gewinnspiel-Beitrag.

 

Norwegen – Rätsel / Gewinnspiel

Update: Vielen Dank an euch für die tollen Ideen, um unsere Campingküche mit neuen Rezepten zu erweitern. Wir finden wirklich alle Rezepte klingen richtig lecker und freuen uns schon darauf eure Ideen nachzukochen. 🤗 Da wir dieses Mal kein echtes Rätsel gemacht haben, haben wir uns vorgenommen den Gewinner auszulosen. In der folgenden Galerie seht ihr das Ergebnis des Zufallsgenerators im Bild festgehalten… Wir freuen uns schon dem Gewinner unser Mitbringsel überreichen zu dürfen – in diesem Jahr hat gewonnen: Bella. Herzlichen Glückwunsch! 😊

Wie angekündigt, starten wir heute unser Rätsel… Dieses Mal haben wir uns allerdings ein etwas anderes „Rätsel“ ausgedacht. Wenn wir im Camper unterwegs sind, versorgen wir uns natürlich überwiegend selbst. Fast jeden Abend wird etwas anderes gekocht. Im Laufe der Zeit haben wir das ein oder andere Rezept für uns gefunden, das im Camper natürlich möglichst einfach sein sollte. In diesem Jahr haben wir folgende Aufgabe für euch:

Schickt uns eure Rezept-Ideen für unseren Campingurlaub.

Beachtet dabei:
– möglichst kurze Garzeit (unser Gas im Camper ist begrenzt)
– einfache Zutaten (die man in jedem Supermarkt kaufen kann)
– natürlich soll es lecker sein

Unseren Favoriten werden wir am Ende des Urlaubs nachkochen. Den Gewinner werden wir jedoch per Zufallsgenerator küren.

Los gehts: Wir sind sehr gespannt und freuen uns auf eure Ideen, die hoffentlich unsere Camping-Küche auch in Zukunft erweitern.

Zu gewinnen gibt es wieder ein kleines Mitbringsel aus Norwegen. Einsendeschluss eurer Rezepte ist der 01.10.2021.
Postet eure Ideen einfach als Kommentar zu diesem Beitrag.

Preikestolen

Preikestolen – ein weiterer spektakulärer Aussichtspunkt, an dem ein Foto gemacht werden kann mit dem später die Freunde oder die Follower auf Instagram und Co beeindruckt werden können, wenn sie denn Online sind… 😅

Preikestolen ist ein Felsen, von dem aus man eine wunderbare Weitsicht über einen Fjord genießen kann. Das Besondere: Von diesem Felsen geht es über 600 Meter senkrecht nach unten. Damit das auch richtig Spaß macht, gibt es keinen Zaun, kein Gitter oder sonstige Absperrungen, jeder ist halt für sich selbst verantwortlich.

Das man aber wirklich vorsichtig sein muss, zeigen einige Todesfälle.

Diesen Ort wollen natürlich viele Menschen besuchen, so steht z.b. im Reiseführer, dass man für den Aufstieg 2-4 Stunden braucht, je nachdem wie viele Menschen vor einem sind und es soll an einigen Tagen so voll werden, dass die Polizei anrücken muss, um für Ordnung und Sicherheit zu sorgen.

Folglich müssen wir uns also wieder etwas einfallen lassen, wenn wir ihn möglichst für uns allein haben wollen. 😏

Also suchten wir uns einen Tag aus an dem es, abgesehen von 4 Stunden dauerhaft stark regnen soll und wovon eine Stunde noch vor Sonnenaufgang ist.

Also geht es wieder sehr früh los, aber wir machen alles richtig, denn nach 20 Minuten hört es auf zu regnen und als wir oben ankommen, scheint sogar ab und an die Sonne durch die Wolken und wir teilen diesen Ort mit genau 0 anderen Menschen. Einfach perfekt.

Wir machen etliche Fotos, wollen euch ja beeindrucken und neidisch machen… 😉

Und machen noch ein kleines Picknick, ehe wir nach über 30 Minuten den Rückweg antreten und übrigens ist immer noch niemand anderes hier…

Kurz bevor wir den inzwischen vollen Parkpaltz erreichen, fängt es wieder an zu regnen.

Wir freuen uns über den schönen Ausflug und entspannen allein im Basecamp am Kamin.

Stavanger

Es ist noch dunkel, als wir von Regen und Sturm geweckt werden.
Weil das den Rest des Tages hier in der Gegend nicht anders aussehen soll, entschließen wir uns heute eine längere Strecke zu fahren.
Wir nehmen zuerst die Strasse 520, eine dieser schmalen Touristenstraßen durch das Gebirge. Es gibt wieder sehr schöne Landschaften und unzählige Wasserfälle zu sehen.

Das Ziel des Tages ist Stavanger, die dritte nennenswerte Stadt auf unserer Reise. Wir beschließen wieder E-Scooter zu mieten, um in kurzer Zeit sehr viel von der Stadt sehen zu können.
Stavanger liegt auch wieder am Wasser, hat etwas über 130.000 Einwohner und zeigt sich heute bei sonnigem Wetter und angenehmen Temperaturen.
Stavanger gefällt uns von den besuchten Städten in Norwegen am Besten. Die Stadt verbindet alte und neue Gebäude. Es gibt sehr schicke Straßenzüge und sehr hippe bzw. sehr bunte Gassen. Überall finden sich individuelle Läden und einladende Pubs bzw. Restaurants.
Wir entdecken zuerst das Viertel am Hafen mit vielen kleinen Gassen, gemütlichen Läden, jungen Menschen und bunten Häuserfassaden und verbringen dann noch eine Weile in der Altstadt. Hier befinden sich in einem gesamten Stadtviertel unzählige alte, weisse Holzhäuser in verschlungenen Gassen und wollen entdeckt werden.
Das ist eine echte Empfehlung.

Die Nacht verbringen wir ausserhalb der Stadt nahe des Preikestolen, denn dort starten wir morgen früh eine Wanderung zu einem weiteren Norwegen Highlight.

Folgefonna-Nationalpark Teil 2

Tagesziel war der Buarbreen Gletscher im Folgefonna Nationalpark.
Hier haben wir erneut eine anspruchsvolle Wanderung durch ein schönes Tal, immer an einem Fluss entlang bzw. hinauf bis zum Gletscher unternommen.
Bei Wanderungen in Norwegen braucht man eigentlich immer, selbst wenn sie nicht als schwer eingestuft sind, neben den Beinen auch seine Arme und so war es auch hier wieder nötig den ein oder anderen Felsen zu erklettern.

Auf dem Weg hierher gab es heute auch direkt an der Strasse viele Wasserfälle zu sehen, wie den einen beispielhaft auf dem Bild.
Wir bleiben eine Nacht hier, am Anfang des Tals mit einem wunderschönen Blick ins Tal.

Morgen bricht dann die letzte von vier Wochen an.

Bergen

Bergen – knapp 300.000 Einwohner – größte Stadt auf unserer Reise.
Die Stadt wird als Königin der Fjorde und schönste Metropole Norwegens beschrieben. Bergen liegt am Wasser und ist umrahmt von Berggipfeln mit grünen Berghängen, viele Straßen sind gepflastert und manche Straßenzüge bestehen aus stilvollen alten Holzhäusern.
Auffallend bunt und weltoffen kommt uns die Stadt mit ihren vielen verrückten, jungen und ungewöhnlich gekleideten Menschen vor.

Unser erster Weg führt uns zum vielbeworbenen Fischmarkt.
Wir erwarteten einen riesigen Markt auf dem wir stundenlang flanieren können und waren dann doch enttäuscht, als wir nach 10 Minuten durch waren. Allerdings haben wir uns ein schönes Mittagessen direkt auf dem Markt gegönnt und uns über leckeren, frischen Fisch gefreut.

Anschließend ging es zu der Sehenswürdigkeit, zum Hanseviertel Brygge, das aus vielen alten Holzhäusern besteht und Welterbe der UNESCO ist. Hier findet man gut erhaltene alte Holzhäuser und schöne Gassen, in denen man auf Holzbohlen spazieren geht. Früher lebten in diesem Wohnviertel deutsche Kaufleute, heute kaufen deutsche und anderen Touristen hier Souveniers. Hat uns richtig gut gefallen, hatten wir uns aber auch größer vorgestellt.

Den Rest des Nachmittags bummelten wir noch durch die Strassen der Stadt, vorbei an der einen oder anderen Sehenswürdigkeit ehe wir mit E-Scootern unseren Platz für die Nacht ansteuerten.

Übrigens sind Wohbmobile in Bergen nicht gern gesehen, Parkplätze gibt es im Prinzip keine und der nächste Wohnmobilstellplatz liegt 20 km ausserhalb der Stadt.
Wir haben einen privaten Stellplatz nahe am Zentrum organisiert, den wir in gut 15 Min. mit dem E-Scooter erreichen und freuen uns nicht mehr aus der Stadt fahren zu müssen.

Aurlandsvangen

Heute hatten wir die Wahl – eine Fahrt durch den längsten Tunnel der Welt (25 km) oder eine Panoramastraße über einen Bergpass. Wir entschieden uns natürlich für die Panoramastraße und wurden nicht enttäuscht. Außer uns waren kaum andere Fahrzeuge hier unterwegs und die Aussicht einfach grandios, vor allem von der spektakulär gebauten Aussichtsplattform ca. 650 Meter über dem Aurlandsfjord.

In Flåm angekommen, machten wir den angekündigten Triathlon… Bahnfahrt, Zipline und Fahrradtour. 🙂 Durch ein liebliches Tal bis hinauf auf ca. 900 Meter brachte uns die Flåmbahn. Zwischenstopp machten wir an einem imposanten Wasserfall, der nur mit der Bahn erreichbar ist. Am Zielort angekommen, stiegen wir in die längste Zipline Skandinaviens, die uns mit einer Geschwindigkeit von bis zu 100 km/h über eine Entfernung von 1.381 Meter ins Tal beförderte. Dort nahmen wir Fahrräder in Empfang und fuhren ca. 17 km zurück zu unserem Ausgangsort. Ein toller Ausflug.

Jostedalsbreen-Nationalpark Tag 3

Heute also nochmal ein Gletscher. 🙂

Laut Prospekt „Europas schönstes Eisschauspiel“, laut Reiseführer ist die Landschaft entlang der 4 stündigen Wanderung „von ausnehmender Schönheit“.
Na wenn das mal keine Ankündigung ist… 😉

Der Weg bis zum Startpunkt der Wanderung hat es aber auch bereits in sich, 35km lang, sehr eng und einspurig, immer schön an einem See entlang, immer wieder durch winzige, unbeleuchtete Tunnel und teilweise ungeteert. Dauert fast 2 Stunden und kostet mit dem Wohnmobil richtig Nerven. Schön, dass der einzige Weg zurück über die selbe Straße führt…

Die Wanderung führt dann wirklich durch ein tolles Tal, bei bestem Herbstwetter bis hinauf zum Gletscher. Durch die Klimaerwärmung macht die Gletscherzunge zwar inzwischen nicht mehr soviel her, lohnt in Verbindung mit der tollen Landschaft aber sehr.

Den späten Nachmittag nutzten wir dann zum einkaufen und für einen Cafébesuch. Eigentlich wollten wir mal Abendessen gehen, aber das scheint nicht so das Ding der Norweger zu sein, hier gibt es meist nur Fastfood und wirklich wenige, oft nicht sehr einladende Restaurants.
Also gibt es wieder selbst gekochtes Essen…

Wir übernachten übrigens direkt am und mit Blick auf den Sognefjord, das ist mit 204 km der längste Fjord der Erde und er gehört zum UNESCO Welterbe.

Noch ein Hinweis: Morgen ist der letzte Tag unseres Gewinnspiels. Wer sich also noch die Chance auf ein Mitbringsel sichern möchte, kann noch bis einschließlich morgen den Beitrag „Norwegen – Rätsel / Gewinnspiel“ kommentieren.