Archiv der Kategorie: Deutschland

Karlsbad und Loket

Wir nutzen ein für uns langes Wochenende und unternehmen einen Ausflug nach Tschechien, genauer nach Karlsbad und die Nahe Umgebung.

Sonnabend früh machen wir uns auf den Weg und erreichen Karlsbad zur Mittagszeit. Den ersten Tag nutzen wir direkt für die Erkundung der Innenstadt. Uns erwarten prächtige Kurkolonnaden, Kurhäuser und eine wunderschöne Lage inmitten eines bewaldeten Tals. Die herausgeputzten alten Villen beeindrucken uns sehr und natürlich darf auch eine typische Karlsbader Trinktasse für die vielen Quellen, aus denen man heilendes Wasser trinken kann, nicht fehlen.
Zum Abend suchen wir uns ein typisch tschechisches Restaurant und lassen den Tag ausklingen.

An Tag 2 zieht es uns raus aus der Stadt in den kleinen Ort Loket – eine Stadt mit einer langen Geschichte, was man in den kleinen Gassen deutlich erkennen kann. Wir unternehmen eine schöne Wanderung entlang des Flusses Eger und erklimmen den ein oder anderen tollen Aussichtspunkt – den mit Abstand schönsten Aussichtspunkt erreichen wir am Ende des Tages mit einem wunderschönen Blick auf die Burg und den kleinen Ort.

Bevor wir am Montag wieder nach Hause fahren, erwandern wir noch die nahe Umgebung von Karlsbad, die uns durch die Wälder oberhalb der Stadt führt. Ganz besonders gefällt uns ein riesiges Tiergehege, durch das wir über Holzstege wandern und die Tiere, wie Wildschweine und Rotwild, beobachten können.

Sächsische und Böhmische Schweiz

2 Tage Sächsische und Böhmische Schweiz

Der Anreisetag war trotz des Gründonnerstags recht entspannt und so blieb vor dem Abendessen noch etwas Zeit für eine kleine Wanderung zur Kaiserkrone und dem Zirkelstein mit tollen Aussichten auf die Sächsische Schweiz mit ihren tollen Sandsteinformationen.

Für den ersten Tag haben wir eine besondere, aber auch sehr anspruchsvolle Tour geplant. Wir starten den Tag bereits sehr früh und so bleibt keine Zeit für ein entspanntes Frühstück in unserer Pension. Um 7:00Uhr sind wir morgens das erste Auto auf dem Parkplatz im Ökoort Schmilka und wir starten in Richtung Rübezahlstiege, die wir gerne alleine erklettern möchten. Uns erwartet ein Klettersteig der Schwierigkeit von etwa 3,5 von 6. Empfehlung für diese Stiege lautet: „Die Rübezahlstiege ist ein sehr anspruchsvoller Steig, sollte aber nur von erfahrenen Kletterern begangen werden.“ Nach etwas abwägen, trauen wir uns und machen uns auf den Weg. Die ersten 5 Höhenmeter müssen vollständig frei am Felsen kletternd ohne Steigeisen überwunden werden, Steven klettert voraus – ich habe allerdings so meine Probleme mit diesem Stück und dachte schon, dass ich den Einstieg – auf Grund meiner Größe – nicht schaffe… Nach einigen Minuten ausprobieren, finde ich dann doch einen Einstieg – einfacher wurde es danach trotz Steighilfen allerdings auch nicht. Da es bei dieser Stiege keine Sicherungsmöglichkeiten gibt, ist wirklich hohe Konzentration und auf jeden Fall Erfahrung notwendig. Das spannenste Stück führt durch eine Höhle, die man erklettern muss – selbst für den Rucksack auf dem Rücken ist hier kein Platz.

Oben angekommen, ist die Freude durchaus groß. Da wir ja noch nicht gefrühstückt haben, suchen wir uns einen schönen Felsen mit etwas Sonne und frühstücken bei grandioser Aussicht.

Danach machen wir uns über den Lehnstieg an den Abstieg, um danach über die Heilige Stiege wieder nach oben zu steigen. Dieses Mal wesentlich einfacher über Treppen, die den Aufstieg für jederman ermöglichen. Auch wenn 2x nach oben steigen sicher ausreichend gewesen wäre, wollten wir gerne noch einen Klettersteig einbauen. Also wandern wir die Wilde Hölle herunter, um über die Häntzschelstiege, einen wirklich schönen Klettersteig – noch ein 3. Mal aufzusteigen. Hierbei handelt es sich um einen Klettersteig der Schwierigkeit 2 von 6 – jedoch durchgehend mit Seilsicherung. Ein wirklich schöner Klettersteig, der vor allem am Ende wunderbare Ausblicke bietet – mit Klettergurt sehr zu empfehlen.

Von dort wandern wir über den Zurückesteig und den oberen Terassenweg Richtung Schmilka. Warum der Terassenweg auch eher für Kletterer empfohlen wird, merken wir am Anfang an den schmalen Wanderwegen, die rechts durch einen hohen Felsen und links vom Abgrund begrenzt werden und am Ende durch die Steile Stiege, die wir leider bergab gehen mussten. Wieder ein kleiner Klettersteig, ohne Sicherung und rückwärts gegangen ziemlich herausfordernd.

Nach ca. 18 km und ca. 700 überwundenen Höhenmetern beenden wir unsere Tour in Schmilka mit einem Kakao und einem Stück Kuchen.

Danach fahren wir nach Tschechien und suchen uns ein schönes Restaurant zum Abendessen. Leider müssen wir feststellen, dass man hier so nah hinter der Grenze das schnelle Geld machen möchte – einmal Geldabheben kostet 8 € Gebühren, einmal parken –  egal wie lange – ebenfalls 8 €. Also fahren wir weiter in den ersten größeren Ort Decin und finden dort ein Restaurant mit 90% einheimischen Gästen und sehr leckerem tschechischen Essen. So endet ein langer, aber schöner Tag.

Den zweiten Tag gehen wir entspannter an und starten mit einem ausgiebigen Frühstück in unserer Pension. Danach fahren wir nach Tissa, in die Böhmische Schweiz und machen eine schöne Wanderung durch die Tyssaer Wände – ein Labyrinth aus Sandsteinformationen. Hier findet man natürliche Skulpturen, die wie Elefanten, Adler, Bienenkörbe und viele weitere Dinge aussehen sollen – zugegeben alles konnten wir nicht erkennen, es hat aber sehr viel Spaß gemacht die Formen zu suchen. 😊

Winterberg

Ein langes Wochenende im Bikepark…

Los ging es am Freitag Nachmittag Ende Oktober bei bestem Wetter und 27°C für drei Nächte mit den Fahrrädern in das Sauerland. Unser Ziel war der bekannte Sportort Winterberg. Hier bezogen wir eine schöne Ferienwohnung neben dem Bikepark Winterberg und in Laufweite zur Innenstadt.

Freitag Abend blieb nur noch Zeit für einen kurzen Streifzug durch die Innenstadt mit ihren vielen Restaurants und für einen kurzen Einkauf der wichtigsten Lebensmittel für die nächsten Tage.

Am Samstag wollten wir den neuen Greenhill Bikepark erkunden. Leider waren aber bereits alle Tickets vergriffen, weshalb wir uns entschieden einen halben Tag im legendären Bikepark von Winterberg zu verbringen und anschließend eine Wanderung auf den höchsten Berg des Sauerlandes, den Kahlen Asten, zu unternehmen. Der Bikepark liegt auf dem Erlebnisberg Kappe, bekannt u.a. durch seine Bobbahn. Allein hier könnte man einen Urlaub verbringen, der Bikepark bietet unendliche Möglichkeiten und auch sonst kann man am Berg einiges erleben, so gibt es eine Erlebnisbrücke, Minigolf, Sommerrodelbahn, Seilrutsche, Liftanlagen, Erlebniswanderungen und vieles mehr.
Nachmittags bummelten wir durch die Stadt, genossen Kaffee und Kuchen bei 25°C und spielten eine Runde Minigolf und Billardgolf.
Den Abend verbrachten wir bei zünftigem Essen in der Dorf Alm.

Am Sonntag klappte es dann mit dem Greenhill Bikepark vor den Toren von Winterberg. Dieser Bikepark liegt mitten in der Natur und bietet neben einem Restaurant keine weitere Infrastruktur, nicht mal Handyempfang. Ziemliches Kontrasprogramm zum Elebnisberg Kappe also.
Wir verbrachten den ganzen Tag auf den aufregenden Strecken. Auch wenn es extrem voll war und wir lange am Lift warten mussten, war es ein perfekter Tag bei Traumwetter in einem spitzenmäßigem Bikepark.

Mist, da ist es schon Montag und das lange Wochenende fast vorbei. Also nochmal früh aufstehen und am Vormittag nochmal eine Runde in den Bikepark in Wintergberg.
Mit einem schönen Spaziergang über die Erlebnisbrücke hoch über dem Erlebnisberg Kappe mit wunderschönen Ausblicken auf Winterberg und das Umland beenden wir unseren Kurztripp ins Sauerland.

Abschließend noch ein Tipp, falls ihr mal ins Sauerland kommt: Bei unserer Unterkunft war die Sauerland Card dabei, mit ihr bekommt man alle möglichen Aktivitäten wie Minigolf, Sommerrodelbahn, Bowling, Schwimmbad, Sauna uvm. im Sauerland kostenlos. Allein mit diesen Aktivitäten hätten wir hier zwei Wochen Spaß haben können…

Wir waren bestimmt nicht das letze Mal hier…

Burgk

Wir wollten noch nicht nach Hause, also legten wir noch eine Nacht nahe der A9 bei Burgk ein.

Ein Stellplatz direkt an einer Burg mit Blick auf eine Saaleschleife, geht sicher schlechter 😉

Nach einer sehr ruhigen Nacht machten wir eine kleine Wanderung oberhalb der Saale und besichtigen die Burg.
Schaut euch mal die Bilder an, hat sich durchaus nochmal gelohnt.

Nach dem Mittag ging es nach Hause, Camper entleeren und sauber machen. Morgen früh geht es zur Arbeit und der Camper wird abgegeben.

Danke, dass ihr wieder dabei wart.

Bleibt neugierig!

Garmisch-Partenkirchen

Als wir gestern Abend so schauten, was wir heute noch ansehen könnten, fiel uns auf, dass Garmisch Partenkirchen ganz in der Nähe ist. Vor Jahren waren wir schonmal hier, um die Zugspitze zu besuchen, dieses Mal wollten wir uns die Partnachklamm ansehen. Diese Klamm gehört zu den beliebtesten Touristenattraktionen in Deutschland und so lohnt sich ein Ausflug bestimmt.
Gleichzeitig ist das mit Touristenattraktionen ja immer so eine Sache, denn sie sind meist für jedermann ausgebaut, völlig überlaufen und überteuert, sodass es meist wenig abenteuerlich ist.

Nichtsdestotrotz statteten wir der Klamm einen Besuch ab. Wir begannen unsere Runde extra sehr früh, damit nicht so viel los ist und uns gefiel die Klamm gut, auch wenn sie natürlich durch den Tourismus leider sehr gut ausgebaut und wenig abenteuerlich ist. Wir setzen unsere Runde dann durch Garmisch und Partenkirchen fort und schauten uns die historischen Straßenzüge an. Zuletzt noch ein Blick zur Skispunganlage des Neujahrsspringens und dann fuhren wir Richtung Heimat.

Ganz nach Hause wollen wir aber noch nicht und so gibt es noch einen Zwischenstopp, aber dazu morgen mehr.

Mittenwald

Bevor es wieder Richtung zu Hause geht, wollten wir noch einen schönen Stopp einlegen.
Dabei ist uns der kleine Ort Mittenwald genau an der deutsch-österreichischen Grenze aufgefallen.

Der Ort ist von Alpengipfeln umgeben und hat einen schönen historischen Stadtkern mit aufwändig bemalten Häusern.

Wir unternahmen einen ausgedehnten Spaziergang über Wiesen und durch Wälder, vorbei an Bergseen und traumhaften Aussichten, dabei stets die Berge im Blick.
Zwischendurch ging es noch durch eine spannende Klamm, die durch aufwändige Brücken erschlossen wurde.

Nachmittags und abends genossen wir in der schönen Innenstadt die bayerische Küche.

Wir übernachten nahe des Ortes direkt an der Isar in einem schönen Wald unter Bäumen – hier ist es fast ein bisschen wie in Kanada oder Alaska…

Trekking im Sauerland

Wir wagen mal etwas Neues – und dieses Neue beginnt bereits eine Weile vor dem eigentlichen Ausflug mit guter Planung. 😊 Wir planen eine Trekkingtour über 3 Tage mit 2 Nächten im Wald. Da man für eine solche Tour alles, was man benötigt den ganzen Tag auf dem Rücken tragen muss, sollte man sich sehr gut überlegen, was man wirklich benötigt und wie viel man mitnehmen möchte.

Außer Frage steht, dass wir ein Zelt, eine Luftmatratze und einen Schlafsack benötigen. All das besitzen wir natürlich, aber unsere Ausrüstung ist auf Grund des Gewichtes für eine Trekkingtour völlig unbrauchbar. So beginnt die Vorbereitung der Tour zunächst mit dem Suchen und Kaufen eines möglichst leichten Zeltes, einer Luftmatratze und einem Schlafsack zu einem trotzdem bezahlbaren Preis.

Nachdem diese Sachen gekauft sind und im Wohnzimmer der Probe Stand gehalten haben, geht es an die weiteren Vorbereitungen – die Planung der Strecke – unsere erste Trekkingtour führt uns ins Sauerland – auf den Uplandsteig. Hier gibt es im Abstand je einer Tagesetappe Holzplattformen mit einer Trockentoilette, die für eine Trekkingtour genutzt werden können. Die Vorfreude ist groß und wir tragen bei der ein oder anderen Wandung schonmal einen ca. 10 kg schweren Rucksack Probe… Wir haben ein gutes Gefühl. 😊

Unsere Rucksäcke sind, mit allem was wir brauchen, gepackt und so starten wir am 19.04. unsere Tour. Am ersten Tag legen wir eine Strecke von ca. 14km zurück und sind wirklich froh nur das nötigste eingepackt zu haben. Wir wandern durch schönen Wald, erkunden den Dommelturm mit einer schönen Aussicht auf das Umland bevor wir unser erstes Tagesziel die Schwalenburg erreichen.

Wir bauen unsere Zelte auf, unternehmen noch einen kleinen Spaziergang zur Schwalenburg, können dabei einen Fuchs im Gras liegend, beobachten bevor wir unser Abendessen zu uns nehmen. Natürlich wurde auch das genau geplant – heute gibt es Couscous und Nudeln aus Tüten, die ich in Vorbereitung auf die Trekkingtour zusammengestellt habe.

Die erste Nacht ist sehr kalt, ich schaffe es tatsächlich nicht einmal aus dem Schlafsack zu kriechen, um mich dicker anzuziehen… 😊 Also heißt es einfach durchhalten bis am Morgen die Sonne aufgeht. Nach Sonnenaufgang klettern wir aus unseren Zelten und genießen die wärmende Sonne bei einem heißen Kaffee und Tee. Bevor wir unsere zweite Tour starten, machen wir noch einen Abstecher in das nächste Dorf, um unsere Wasservorräte aufzufüllen. An dem kleinen Laden machen wir Bekanntschaft mit einer 95 Jahre alten Frau, die direkt dort wohnt. Ganz begeistert von unseren Erzählungen holt sie ein ca. 30 Jahre altes Bild von einer ihrer Wanderungen mit Freunden heraus und erzählt uns von ihren Ausflügen. Eine wirklich tolle Begegnung. Nach den Einkäufen kehren wir noch in einem Gasthaus zum Mittag ein bevor wir die zweite Etappe starten.

Etappe 2 führt uns einen Höhenweg entlang, dieser bietet schöne Aussichten, aber auch Aussichten auf einen kaputten Wald, wie wir ihn leider auch aus dem Harz kennen. ☹ Erst am Abend erreichen wir nach ca. 15 km unsere zweite Übernachtungsplattform, wir bauen unsere Zelte auf, essen noch etwas und ziehen uns auf Grund des kalten Abends in unsere Zelte zurück. Heute gibt es von Beginn an eine Lage Kleidung zum Schlafen extra und so wird die Nacht bei ca. 0 °C Außentemperatur trotzdem etwas angenehmer, wenn auch nicht warm… 😊

Leider viel zu schnell vorbei, genießen wir zum Abschluss trotzdem noch eine Wanderung bei dem schönen Diemelsee und einen Kaffee bei einem Bäcker.

Uns hat diese Tour mit Patrick sehr viel Freude bereitet und so verabschieden wir uns etwas wehmütig, aber mit Vorfreude auf das nächste gemeinsame Abenteuer.

Wir fahren noch nicht wieder nach Hause, sondern bleiben noch für eine Nacht ganz in der Nähe in Willingen. Nach den überschaubaren Abendessen der letzten beiden Tage, gehen wir am Abend einen Burger essen, genießen eine heiße Dusche im Hotel und ein warmes Bett. 😊
Am nächsten Tag liehen wir uns zwei Fully-Mountainbikes und buchen uns eine Halbtages-Lift-Karte für den Bikepark. Mehr als 10 Mal fährt uns die Seilbahn in 4 Stunden auf den Berg, den wir mit den Bikes über sehr abwechslungsreiche und teils herausfordernde Downhill-Strecken wieder herunterfahren.
Auch einen Bikepark haben wir zuvor noch nicht besucht, werden es aber sicher wiederholen.

Ein Wochenende im Welterbe Oberes Mittelrheintal

Hallo zusammen,

wir haben ein schönes langes Wochenende im Oberen Mittelrheintal zwischen Koblenz und Rüdesheim verbracht. In dieser Gegend fanden wir eine einmalige Landschaft mit unzähligen wunderschönen Ausblicken von den steilen Hängen in die Schlucht des Rheins. Ergänzt wird diese schöne Landschaft durch mittelalterliche Fachwerkdörfer mit Türmen und Kirchen und darüber thronenden alten Burgen.

Wanderung um die Loreley

Nur wenige Meter von unserem Appartment entfernt, startet unsere erste Wanderung bei dem Drei-Burgen-Blick mit Blick auf die Burg Katz, Burg Maus, Burg Rheinfels und natürlich den Rhein, der sich hier lieblich durch das Tal schlängelt. Von diesem ersten Aussichtspunkt führt uns der Weg durch kleine Dörfer, über schöne Wiesen und vorbei an weiteren Aussichtspunkten, wie der Felsenkanzel und dem Aussichtstempel bis hin zur sagenumwobenen Loreley. Bei der Loreley handelte es sich der Sage nach um eine Nixe, die sich auf einem steilen Hang über dem Rhein ihr langes Haar mit einem goldenen Kamm kämmte und dazu ein süßes betörendes Lied sang. Mancher, der sich davon locken ließ und den Fels erklimmen wollte, fand seinen Tod in den Wellen des Rheins. Heute befindet sich hier eine Aussichtsplattform mit vielen Informationen zum Rheintal und natürlich einem schönen Ausblick und einem Freilicht-Theater, das der ein oder andere sicher als besondere Konzertlocation kennt. Von der Loreley geht es nun durch schönen Laubwald, vorbei an der Burg Katz bis in den kleinen Ort St. Goarshausen. Hier nutzen wir die Fähre in den Ort St. Goar und erkunden die Gassen sowie die Burg Rheinfels hoch über, der Stadt bevor wir unsere Runde bei dem Aussichtspunkt Drei-Burgen-Blick wieder beenden.

Wanderung bei Bad Salzig und dem Fünf-Seen-Blick

Im Kurpark von Bad Salzig startet die Wanderung mit einem Aufstieg auf einen Kamm, der immer oberhalb des Rhein entlang führt und somit wieder wunderschöne Ausblicke bietet. Auf allen Wanderungen begeistern uns die vielen Rastmöglichkeiten, die wirklich sehr gut gepflegt sind und zum Verweilen einladen. Durch schönen dichten Wald und weite Wiesen führt uns der Weg zum Fünf-Seen-Blick. Dies ist ein ca. 30 Meter hoher Turm, der einen unvergleichlichen Blick auf die Landschaft bietet. Von dort führt ein schmaler Weg zurück in den Kurort Bad Salzig über den wir unsere Runde beenden.

Wanderung bei Boppard

Highlight der Wanderung ist für uns der Klettersteig, der in Boppard startet und entlang des Tals mit Blick auf den Rhein verläuft. Über Leitern und Metallbügel legen wir hier eine Strecke von ca. 3 km zurück. Nach einem weiteren Aufstieg erreichen wir das Gedeonseck, eine Ausflugsgaststätte mit dem absolut besten Blick unseres Urlaubs. Im weiteren verläuft unser Weg durch schönen Wald entlang eines kleines Baches bis zur Himmelsleiter, die uns über 63 Stufen auf einen mosigen Kamm führt. Danach wandern wir zurück nach Boppard und genießen ein Abendessen in einem kleinen Restaurant direkt am Rhein.

Bacharach

Vor der Rückfahrt haben wir noch einen kleinen Spaziergang in einem kleinen mittelalterlichen Dorf unternommen. Direkt am Rhein gelegen lohnt hier ein kleiner Stopp.

Sächsische Schweiz – Zschirnsteine

Auch an unserem letzten Tag in der Sächsischen Schweiz machten wir eine sehr schöne Wanderung, so ging es auf den Kleinen und Großen Zschirnstein.

Der Große Zschirnstein ist der höchste Berg der Sächsischen Schweiz, dem deutschen Teil des Elbsandsteingebirges.

Durch schönen Wald hindurch führte uns unser Weg hin zu atemberaubenden Ausblicken.

Auch dieses Mal wird es nicht unser letzter Besuch in dieser landschaftlich schönen Gegend gewesen sein.

Wir freuen uns schon auf unseren nächsten Besuch.