Noosa

Zurück in der Zivilisation…

Seit gestern Abend sind wir in Noosa, an der Sunshine Coast.
Als Sunshine Coast wird ein 150km langer Küstenstreifen an der Ostķüste bezeichnet. Dies ist eine populäre australische Touristenregion, die den Beinamen „Gottes Wartezimmer“ trägt, da hier viele gut betuchte australische Ruheständler leben. 😉

Noosa bildet das nördliche Ende der Sunshine Coast und ist der eleganteste und teuerste Badeort sowie Gourmetmetropole Australiens.

Da Noosa ein typischer Urlaubsort ist, herrscht hier sehr viel Trubel, man findet viele Souvenirläden, aber auch schicke Boutiquen.

Für uns das totale Kontrastprogramm zur Westküste…

Da uns die Ruhe etwas lieber ist, haben wir uns in einen Nationalpark direkt in Noosa verzogen, eine schöne Küstenwanderung unternommen und dank eines freundlichen Australiers auch einen Koala im Baum finden können…

Lady Elliot Island – Update Tag 2 / Update Tag 3

Nach ca. 6.000 mit dem Flugzeug zurückgelegten Kilometern sind wir am frühen Nachmittag auf Lady Elliot Island gelandet.

Lady Elliot Island ist eine kleine Koralleninsel mitten im Great Barrier Reef und liegt etwa 120km von Hervey Bay entfernt. Hierher kommen Urlauber vor allem zum Schnorcheln und Tauchen.
Wir haben zwei Nächte gebucht und für morgen einen Schnorchelausflug und eine Fahrt mit dem Glasbodenboot geplant.

Leider ist für morgen etwas Wind angesagt (der heute leider schon sehr stark weht), aber wir hoffen, dass sich der Schnorchelausflug trotzdem lohnt.

Beeindruckend ist auch der Blick von unserem Zimmer direkt auf das Meer, wir sind beeindruckt…

Auf den Bildern seht ihr unser Flugzeug von Brisbane nach Hervey Bay und von Hervey Bay nach Lady Elliot Island, in das gerade mal 13 Passagiere passen. Außerdem könnt ihr einen Eindruck von unserem Flug auf die Insel und unserem Zimmerblick bekommen.

Auf dem letzten Bild seht ihr ein Schild, das wie wir finden im ersten Moment etwas lustig wirkt… Ob die Tiere das wohl auch wissen?! 😉

Update – Tag 2:

Der heutige Tag begann mit einer Glasbodenboot-Tour, auf der wir auch eine Schildkröte und einige Fischschwärme sehen konnten bevor wir für zum Schnorcheln ins Wasser gelassen wurden.

Das Schnorcheln war sehr beeindruckend und hat sehr viel Spass gemacht, sodass wir anschließend noch das Riff direkt vor unserem Bungalow erkundet haben.
Hier hatten wir sehr viel Glück, konnten große Muscheln, Fischschwärme in den buntesten Farben, Seesterne, eine große Schildkröte (die direkt vor uns vorbei geschwommen ist) und einen Hai sehen… Glücklicherweise haben wir vorher gelesen, dass die Haie hier für Menschen ungefährlich sind, sonst hätten wir wahrscheinlich einen Herzstillstand erlitten… 😉

Bilder davon können wir euch leider nicht zeigen, da das Handy hier gewiss nicht mitgespielt hätte, aber die Unterwasserkamera war dabei, sodass wir dies später nachholen können… 😉

Update Tag 3:

Unseren letzten Tag auf der Insel haben wir (wie zu erwarten war ;-)) mit Schnorcheln verbracht.

Heute konnten wir mehrere Minuten alleine mit einer Schildkröte schwimmen, ein tolles Erlebnis mit einem so ruhigen Tier ein paar Augenblicke zu verbringen… Wir haben versucht, das Display unserer Unterwasserkamera so gut wie möglich zu fotografieren, um euch einen Eindruck dieses Erlebnisses zu geben…

Auf den weiteren Bildern seht ihr nochmal einen Wanderweg und den Strand, der nur aus Korallen besteht.

Broome – Update

Auf unserem Weg nach Broome haben wir noch einen Abstecher nach Derby unternommen. Kurz vor dem kleinen Ort gibt es den so genannten Prison (Gefängnis) Boab Tree.
Der ausgehöhlte Baum hat einen Umfang von 14m, soll 1.500 Jahre alt sein und in Pionierzeiten für Gefangene, die nach Derby transportiert wurden, genutzt worden sein.

Am Nachmittag sind wir an der letzten Station unserer Nord-West-Reise in Broome angekommen.
Broome liegt ca. 2.200km entfernt von Perth und ist eine Küstenstadt, die vor allem auch für Touristen sehr wichtig ist, da sie mit ca. 14.000 Einwohnern zu einer der größeren Stadt dieser Region zählt und viele Einkaufsmöglichkeiten bietet.

Auf dem zweiten Bild seht ihr unseren Hotelpool, in dem wir uns bei 40° etwas abgekühlt haben, bevor wir den Abend im Restaurant ausklingen lassen haben. In diesem Restaurant waren wir bereits bei unserer letzten Reise durch Australien essen und lustigerweise wurde uns wieder genau der gleiche Tisch zugeteilt… 😉

Update – Tag 2:
Mit dem heutigen Tag endet unsere Nordwest-Tour durch Australien und wir machen uns auf den Weg an die Ostküste. Dafür stehen uns nun insgesamt 4 Flüge bevor, sodass wir morgen Vormittag auf Lady Elliot landen.

Den heutigen Tag haben wir am Cable Beach in Broome verbracht.
Der 22 Kilometer lange Cable Beach ist weltweit für seinen von der Sonne verwöhnten weißen Sand und das türkisfarbene Meer bekannt.

Auf dem letzten Bild seht ihr noch den internationalen Flughafen von Broome, der uns eher an einen Bahnhof erinnert… 😉

In den nächsten zwei Tagen werden wir keinen Internetempfang haben, also nicht wundern, sollte das nächste Update etwas auf sich warten lassen…

Fitzroy Crossing

Unser heutiger Tag begann mit dem Besuch der „China Wall“, einer natürlichen Gesteinsformation, die der chinesichen Mauer ähneln soll ;-), welche ihr auf dem ersten Bild sehen könnt.

Auf dem zweiten Bild seht ihr einen Road Train. Road Trains sind hier häufig auf den Straßen unterwegs und haben eine Länge von bis zu 53,5m, was ein überholen nicht immer einfach macht… 🙂

Danach sind wir ca. 280km nach Fitzroy Crossing gefahren. Hier haben wir eine Bootstour über den Fitzroy River unternommen, wo wir die Felswände in beeindruckenden Farben sehen konnten.

Auf dem letzten Bild seht ihr ein Hinweisschild in einer Bar in Fitzroy Crossing – hoffen wir mal, dass Tommy nicht auf ähnliche Ideen kommt… 😉
Hier macht das Schild natürlich einen Sinn, da sehr viele Aborigines in dieser Region leben und diese teilweise ein Problem mit erhöhtem Alkoholkonsum haben…

Halls Creek

Der heutige Tag begann für uns bereits vor dem Morgengrauen um 03:30Uhr, da wir den ca. 300km von uns entfernten Bungle Bungle Nationalpark besuchen wollten.
So lagen zunächst ca. 2 Stunden geteerte Straße, die jedoch bei Nacht und Morgengrauen auf Grund der Kängurus, Dingos oder Kühe am Straßenrand und auf der Straße nicht zu unterschätzen ist, vor uns, bevor wir ca. 2 Stunden unbefestigte Straße zurücklegen mussten, um den Nationalpark und die außergewöhnlichen Sandsteinformationen, die seit 2003 zum Weltkulturerbe gehören, zu besuchen.

Mehr als 20.000 Jahre lebten die Aborigines im heutigen Purnululu National Park beziehungsweise in den Bungle Bungles. Allerdings sind die heiligen Plätze, die historischen Grabstätten und die uralten Wandmalereien im Park aus dieser Zeit nicht für die Öffentlichkeit zugänglich.

Nach einem Tag mit beeindruckenden Wanderungen mussten wir wieder ca. 2 Stunden unbefestigte Straße und anschließend noch ca. 1 Stunde geteerte Straße zurücklegen, bevor wir im dunkeln Halls Creek, den Ort unserer heutigen Übernachtung erreichten.

Kununurra – Update

Unsere heutige Tagesstrecke führte uns nach Kununurra, war 513km lang und wie man auf dem ersten Bild sehen kann, fuhren wir auch 513km lediglich auf der gleichen Straße ohne abbiegen zu müssen.

Das zweite Bild zeigt einen Boab Tree, einen hier sehr häufig vorkommenden Baum, der immer anders aussieht und somit immer wieder lustig anzusehen ist. Der Baum hat eine wirklich seltsame Form und wir sind überzeugt davon, dass man für das Malen eines solchen Baumes im Kunstunterricht glatt eine 6 bekommen hätte… 😀

In Kununurra angekommen, machten wir einen Ausflug in einen Nationalpark und guckten uns die Mini – Bungle Bungles an. Die „richtigen“ Bungle Bungles besuchen wir in zwei Tagen und werden dann auch etwas mehr berichten.

Auf dem vorletzten Bild seht ihr den kleinen Ort – Kununurra – von oben.

Am Abend hatten wir dann endlich mal die Gelegenheit den FCM im Ausland live zu verfolgen! 🙂

Update – Tag 2
Den heutigen Tag haben wir in der Gegend von Kununurra verbracht.

Auf dem ersten Bild seht ihr eine typische Straße hier in Australien, diese führt zu dem See, den ihr auf dem zweiten Bild sehen könnt. Hierbei handelt es sich um einen Stausee, der viele Gebiete mit Wasser versorgt.

Etwa 2 Stunden von Kununurra entfernt, liegt Wyndham und ist ein ziemlich ausgestorbener Ort. Eigentlich wollten wir uns hier eine Krokodilfarm ansehen, jedoch ist diese (wie wir im nachhinein rausgefunden haben) seit ca. 2 Jahren geschlossen, wie so vieles in diesem Ort… Daher haben wir uns liebet die Gegend um Wyndham von einem Lookout aus angesehen (drittes Bild).

Auf dem Rückweg sind wir noch an einer Schlucht vorbeigekommen, die in der Regenzeit mit Wasser gefüllt ist.

Unseren Abend haben wir am Ord River in einem der (bisher für uns) schönsten Restaurants Australiens verbracht…

Auf dem letzten Bild seht ihr noch einen Brand direkt neben der Straße und einer Picknick-Area, es ist für uns immer wieder erstaunlich, wie normal das zu seien scheint…

Katherine – Update

Den heutigen Tag haben wir größtenteils im Auto und mit Entspannung am See verbracht.

Der Tag begann zunächst mit einer ca. 80km langen Off-Road Strecke, die immer vor Allem für Steven sehr viel Spaß bringen. 😉
Anschließend ging es durch den kleinen Ort Pine Creek bis zu einem natürlichen Pool, an dem wir etwas entspannt und auch die erste Postkarte geschrieben haben… 😉

Am Nachmittag sind wir an unserem Tagesziel Katherine angekommen.

Auf den ersten beiden Bildern seht ihr unser Resort der letzten beiden Tage und die Ausschilderung sowie den Weg zum Flughafen… So gar nicht mit dem vergleichbar, was man sonst so kennt… 🙂

Auf dem dritten Bild lässt sich erahnen, was die Brände in den Nationalparks anrichten.

Update – Tag 2
Der heutige Tag startete mit einem Museumsbesuch über die Geschichte der Umgebung und einer Ausstellung (inkl. des ersten Flugzeuges) eines Flying Doctors von Katherine.

Den restlichen Tag haben wir im Nitmiluk Nationalpark verbracht und eine Wanderung zu einem Felsenpool unternommen, in dem wir baden und entspannen konnten.

Am Abend haben wir im BBQ Bereich unserer Unterkunft Selbstgemachtes gegessen…

Kakadu Nationalpark – Update Tag 2

Heute ging es dann also in Australiens größten und wohl auch schönsten Nationalpark, den Kakadu Nationalpark.
(Benannt übrigens nicht nach dem Tier, sondern einem Stamm der Ureinwohner)

Man findet in diesem Nationalpark jahrtausende alte Felsmalereien, tolle Wasserfälle und eine sehr abwechslungsreiche Tierwelt.

Auf den Bildern findet ihr ein Beispiel einer solchen Felsmalerei, zwei Bilder der Landschaft im Park und Tierfotos die den Kingfisher und die Krokodile zeigen. (Teils vom Kameradisplay, da mit Handy nicht so einfach zu fotografieren).

Morgen gehts auf richtig raue unbefestigte Outbackpisten mit Flussdurchquerungen usw. Bilder gibts wie immer, wenn wir zurück in unserem Buschcamp sind…

Update – Tag 2

Heute haben wir einen sehr aufregenden Ausflug hier im Kakadu Nationalpark unternommen…
Mit dem 4WD ging es zunächst ca. 50km über Schotterpiste bevor diese dann in sandigen Untergrund überging. Ein besonderes Erlebnis war für uns die Durchquerung eines ca. 60cm tiefen Flusslaufes. 🙂

Dieser abenteuliche Weg endete in den Jim Jim – und Twinfalls – wobei im Moment auf Grund der mauen letzten Regenzeit keine Wasserfälle zu sehen waren. Nichtsdestotrotz boten die Wanderungen traumhafte Ausblicke und abkühlende Bademöglichkeiten.

Für uns ein absolut toller Tag, da wir nun auch endlich mal in den Genuss einer 4WD-Fahrt durch spannendes Gelände gekommen sind.

Und seit gestern wissen wir nun auch, dass Mangos an Bäumen wachsen… 😀

Lake Bennett

Unser heutiger Tag begann mit einem Frühstück bei Gloria Jean’s – unserem Lieblingscafé in Australien.

Danach machten wir uns auf den Weg in den Litchfield Nationalpark. Dieser verspricht vor allem Badespaß in verschiedenen natürlichen Pools.

Die ersten waren leider etwas überlaufen, aber einige Kilometer hinter den Touristenspots konnten wir nach einer kurzen Wanderung einen tollen, recht leeren Pool finden und in diesem baden.
In dieser Gegend gibt es auch Krokodile, die Schilder wiesen jedoch darauf hin, dass lange keine von Rangern gesichtet wurden und das Baden daher im Moment ungefährlich ist. Es gilt jedoch immer die Bitte, Krokodile zu melden, sollte man doch welche sehen… :-O

Uns ist der Anblick glücklicherweise erspart geblieben, sodass wir entspannt baden konnten…

Bevor wir den Park verlassen haben, haben wir uns noch Termitenhügel angesehen, auf den Bildern seht ihr einen besonders großen Termitenhügel… 🙂

Darwin

Heute sind wir in ca. 3,5 Stunden nach Darwin, in die nördlichste Stadt Australiens geflogen. Hier herrschen durchschnittlich 35° – das konnten wir auch direkt spüren und erstmals in diesem Urlaub unsere kurzen Sachen raus holen… 🙂

Darwin wurde in seiner Geschichte von drei tropischen Wirbelstürmen dreimal fast vollständig verwüstet. Die Regierung war zunächst gegen einen Wiederaufbau der Stadt, da diese im „Einzugsgebiet“ tropischer Wirbelstürme liegt. Die Bevölkerung kehrte jedoch wieder zurück und baute die Stadt in einer beispiellosen Aktion wieder auf.
Heute leben in Darwin ca.120.000 Menschen.

Wir nutzten unseren Tag, um uns die Innenstadt und den Hafen anzusehen. In einer für die Bewohner und Touristen geschaffenen Lagune, kann man hier Nahe dem Meer sicher baden…

Am Abend haben wir noch einen Abstecher zum Darwin Sunset Market unternommen, auf diesem werden neben Souvenirs und Handgemachtem auch diverse Speisen angeboten. Hier haben wir so viele Autos und Menschen, wie sonst noch nirgends in Australien gesehen… 🙂

Reiseblog von Nono und Nici